|
Über den Autor: Wenn Sie mehr über Ephraim Kishon erfahren wollen, klicken Sie bitte hier!
Aufführungstermine: Am 16.11., 17.11., 19.11., 20.11., 23.11, 24.11.1992 im Heider Postelheim, am 27.11.91 in Süderholm und am 25.01. und 26.01.1992 im Hebbelhaus in Wesselburen.
Presseberichte: VHS-Akteure als menschliche Mäuse Heide (syb) ...Mit feinsinniger, tiefgründiger Bühnenunterhaltung warteten in dieser Woche die Akteure der VHS-Theatergruppe auf. Ephraim Kishons satirisches Märchen “Schwarz auf Weiß” entpuppte sich dabei als heitere Mäusegeschichte, die ihren besonderen Reiz aus hochaktuellen Bezügen und Anspielungen schöpfte und zugleich - quasi zeitlos - Vorurteilen, Standesdünkeln und aller Feindseligkeit gegenüber dem Fremden, anderen gekonnt den Spiegel vorhielt... Trotz heiterer Theaterunterhaltung perlen Botschaften über die Bühne, wie sie deutlicher und passender zur aktuellen Diskussion über Fremdenfeindlichkeit und deutsche Grossmannssucht nicht sein können. Die Akteure, Laien zwar, gefielen mit einer schwungvollen, lebendigen Inszenierung, in der auch der Gesang nicht fehlte...
Dithmarscher Landeszeitung vom November 1991
Satirisches Märchen “Schwarz auf Weiß” Wesselburen (im) ...Trotz des mehr als mässigen Besuches der beiden Vorstellungen liessen sich die Schauspieler ihre gewiss vorhandene Enttäuschung nicht anmerken und zeigten in über zwei Stunden, dass sie dem Inhalt des Stückes, das Vorurteile gegenüber andersartigen Gruppen offenbart, mit Witz, Ironie und Hintergründigkeit durchaus gerecht werden konnten... ... Dieses Werk von Ephraim Kishon war geradezu ein Glücksfall für die sehr engagierten Laiendarsteller, da hier keine “Stars” gefragt waren, sondern für das gesamte Team nahezu gleichwertige Rollen zu haben waren, die Anke Böhmke, Hans Joachim Claussen, Jutta Denke, Mathias Ehlers, Horst Frank, Petra Karol, Adolf Sinhuber, Roland Speiger, Anke Tensfeldt, Jutta Voigt, Anette Wichmann und Andreas Zöhner gut beherrschten. Jutta Denke mit Gitarre und Horst Frank, der auch die Regie führte, brachten in das ohnehin turbulente Stück als singendes Mäusepaar einen besonderen Pfiff. Ihre Auftritte und ihr Gesang waren im besten Sinne bühnenreif. Bei der “Sterbeszene” stand man allerdings wieder vor der berühmten Frage “Darf Satire wirklich alles?” oder gibt es Geschmacklosigkeiten, die verletzen könnten?
Dithmarscher Landeszeitung vom 01. Februar 1992
|