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Aufführungstermine: Am 21.11., 22.11., 23.11., 28.11., 29.11. und 30.11.97 in der Heider Markthalle und am 13.12.97 in der Meldorfer “Ditmarsia”.
Presseberichte:
„Mann mit Köpfchen überzeugt Heider“ Volkshochschultheater entführt mit Stück von Janusz Waminski nach Polen
Heide - Sechs Aufführungen, und alle waren ausverkauft. Das vhs theater heide, das im kommenden Jahr seinen 20. Geburtstag feiert, bewies mit seiner Stückeauswahl wieder ein glückliches Händchen...Mit der Hochstapler-Komödie...entführt es uns ins Polen der 50er Jahre... Für Roman Abermalski war es jedenfalls der richtige Nährboden, um mit einer gefälschten Vita... in die höchsten Höhen der wissenschaftlichen Karriereleiter zu klettern. Nicht etwa von der beflissenen Jutta Denke als Slawska, Reporterin bei der Abend-Rakete wurde er entlarvt, sondern von dem verkrachten Rechtsanwalt Karol Mondski. Nur der hatte keineswegs im Sinn, Bernd Heinrich alias Abermalski auffliegen zu lassen. Er bot sich als Zauberlehrling, wie sich herausstellte. Intrigant und sittenlos bewegt er sich auf dem gesellschaftlichen Parkett, lässt Abermalski wie einen Trottel erscheinen, dem er auch noch die Hörner aufsetzt. Andreas Zöhner spielt den charmanten Halunken mit soviel süffisanter Überheblichkeit, dass ihm nicht nur per Autorenwunsch die Herzen aller Damen zuflogen, sondern sicher auch einige aus dem Publikum. Bernd Heinrich hat den gebeutelten Pseudo-Physiker und Hahnrei so verinnerlicht, dass der Zuschauer hin und her pendelt zwischen Mitleid und Schadenfreude. Zwischen allen flattert Barbara, Abermalskis Frau, Angela Arndt-Rohde, bezaubernd sexy, aber kalt bis in die Pantöffelchen, wenn es um ihren Vorteil geht... ...Und dann gibt es da noch den Direktor Bugalla und seine Frau. Adolf Sinhuber, immer etwas erschreckt, immer auch etwas weichelig, hat schwer unter Eva-Maria Piwek, seiner Frau, zu leiden. Eine Ulknudel aus dem Bilderbuch. Wenn dämlich, dann noch ein Stückchen mehr. Wenn verliebt, dann nicht mehr zu halten. In der etwas undankbaren Nebenrolle Martina Schulz-Dräger als einfache Lydia. Was möglich war, hat sie als wissenschaftliche Assistentin und Geliebte des Chefs komödiantisch umzusetzen verstanden. Ein amüsanter Abend in der Markthalle. Mit einer Einschränkung: ein paar Textstellenstreichungen hätten der Aufführung noch etwas mehr Pep gegeben. von Minne Rössler
Dithmarscher Landeszeitung vom Dezember 1997
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