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Über die Autorin: Felicity Douglas, 1900 geboren, war zunächst Schauspielerin und spielte u.a. am Londoner Garrick Theatre, wo sie 1928 in "Elisabeth von Österreich" einen durchschlagenden Erfolg hatte. Während des Krieges zwangen die Verhältnisse sie, das mühsame Leben an einer englischen Wanderbühne auf sich zu nehmen. Bald versuchte sie selbst Texte zu schreiben und fand am Radio mit Sendungen für die Jugend grossen Anklang. Der Erfolg veranlasste sie, "The Looking Glass" von Alice Through für die Bühne zu bearbeiten.1954 wurde ihr Lustspiel “Die liebe Familie” (It’s Never Too Late) ein Riesenerfolg mit über 300 Aufführungen am Londoner Strand Theatre. Die Konversationskomödie wurde in England und Deutschland (mit Luise Ulrich in der Hauptrolle) verfilmt. Ausserdem machte sie sich als Autorin von Romanen ("The Turret-Room", 1955), Kinderbüchern f ür die BBC sowie Drehbüchern einen Namen.
Aufführungstermine: Am 30.01., 02.02., 04.02., 08.02., 13.02., 14.02. und 17.02.88 im Postelheim in Heide.
Presseberichte: Wenn Vasen fliegen, ziehen Zuschauer die Köpfe ein
Heide (bri) “... Bisher waren alle sechs Aufführungen im Postelheim mit rund 80 Zuschauern ausverkauft. In dieser intimen Atmosphäre kommt eine enge Beziehung zwischen Zuschauern und Akteuren auf. Wenn die jungen Eheleute ihren Streit eskalieren lassen, bis die Blumenvasen fliegen, ziehen auch die Zuschauer die Köpfe ein. Das liegt natürlich nicht nur an der fehlenden räumlichen Distanz im wohnzimmerähnlichen Postelheim. Kein Darsteller der zehn Personen starken Truppe fällt negativ aus dem Rahmen. Der Zusammenhalt, die Harmonie, ist vom ersten bis zum fünften Bild fast greifbar. Grosses Lob an Horst Frank als hypernervöser Ehemann Charles, lebensnah nörgelt Dorette Damms als Urgrossmutter Grannie durch das Stück, Kirsten Freygang als Tessa spielt glaubwürdig den blind-verliebten Teenager, Adolf Sinhuber den entflammten Verleger, Patrick Biercher den unglücklich verliebten Freund Tessas, Marianne Henske den männermordenden “Vamp für den Alltag” Barbara Dixon und Jutta Voigt das Kindermädchen. Für sie sprang am Wochenende übrigens kurzfristig Anette Waldeit ein. Erst Liebe, dann Hiebe und schliesslich wieder Liebe gaben sich Ulrike Meerstein und Mathias Ehlers als junges Ehepaart John und Anne. Trotzdem muss eine Darstellerin hervorgehoben werden: Susanne Leonhardt... Keine Frage: in diesem Stück hat die gelernte Goldschmiedin die qualitative Obergrenze eines Laientheaters erreicht...”
Dithmarscher Landeszeitung vom 16. Februar 1988
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