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“Es war die Lerche”
Ein heiteres Trauerspiel mit Musik in zwei Teilen von Ephraim Kishon

Zum Inhalt:
Von "Romeo und Julia" zu "Es war die Lerche"...

Wie ist es möglich, daß SIE (hier Julia) die Nachtigall singen hört, aber ER (hier Romeo) die Lerche?
Die neueren psychologischen Erkenntnisversuche entschlüsseln vielleicht das Rätsel: Was IHR noch viel zu kurz erschien, dauert IHM schon viel zu lang...

Liegt hier des "Pudels Kern" über die Unvereinbarkeit der beiderseitigen Empfindungen und Bedürfnisse?
Kishon weiß: die populäre Problematik unserer Tage-Beziehungskisten und ihre Folgen- ist gar nicht modern, sondern sozusagen uralt (... seit Adam und Eva) und auch in der Renaissance an der Tagesordnung gewesen. Welche "unmögliche" Beziehung begann nicht voller romantischer Hoffnungen, glücklicher Überzeugungen und blinder Gefühlsüberschwänge?

Wir alle kennen das, und wir alle kennen den weiteren Verlauf im (fast?!) alles fressenden Alltagsleben. So ist Kishons "heiteres Trauerspiel" nur die konsequente Fortführung von Shakespeares "Romeo und Julia". Dies und noch viel mehr gibt es zu entdecken in diesem Stück -"wer Ohren hat zu hören, der höre ..."- aber das hat wieder "ein anderer" gesagt!

Die Rollen und ihre Darsteller:

Romeo Montague

Richard Hucke

Julia Montague

Susanne Leonhardt

Lucretia

Antje Warner

Pater Lorenzo

Horst Frank

Shakespeare

Horst Frank

Amme

Dorette Damms

Über den Autor:
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Aufführungstermine:
Am 02.06., 03.06., 10.06. und 19.06.1983 in der Volkshochschule in Heide

Presseberichte:
Theatergruppe der Heider Volkshochschule führt Kishon-Stück auf
Romeo und Julia - nach dreißig Jahren Ehealltag
Heide (jr) “...Kishon versucht...auszumalen, was passiert wäre, hätte Shakespeares Liebespaar sein Ende nicht im Selbstmord gefunden...Die Laienschauspielerinnen und -schauspieler konnten dabei dem Publikum die Absicht Kishons durch ihr gutes Spiel gekonnt vermitteln...” Dithmarscher Landeszeitung vom 04.06.1983

Leserbrief:
Ein “kultureller Genuß”
“...Da führt eine Laienspielgruppe der Volkshochschule Heide ein Stück auf, und zwar Kishon’s “Es war die Lerche” und alle Anwesenden sind begeistert. Es wurde uns hier kein langweiliger Abklatsch einer Komödie dargebracht, sondern spritziger, kultureller Champagner, der knisterte und, wie ich glaube, für alle Anwesenden ein unvergessenes Erlebnis darstellte. Da werden aus allen Städten und Großstädten und sogar aus dem Ausland Ensembles nach Heide eingeladen, und das beste Programm stellen unsere eigenen Mitbürger zusammen. Die Volkshochschule hat hier unter der Leitung von Antje Warner hervorragendes Theater dargeboten...” Peter Sporn, Dithmarscher Landeszeitung vom 18.06.1983