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Die acht Frauen
von Robert Thomas

Zum Inhalt:
Am Anfang ist die Welt noch in Ordnung: Es ist Winter, Vorweihnachtszeit in den 50er-Jahren, irgendwo in einer ländlichen Gegend in Frankreich. Susanne, die in England studiert, kommt über Weihnachten auf den herrschaftlichen Landsitz der Großfamilie zurück und wird von den anwesenden Damen, ihrer Mutter Gaby, ihrer Schwester Catherine, ihrer Tante Augustine, ihrer Großmutter Mamy, der Köchin Mme. Chanel und dem neuen Zimmermädchen Louise mehr oder weniger freundlich begrüßt. Nur der einzige Mann im Haus, Susannes Vater Marcel, lässt sich nicht blicken. Als Louise ihn wecken will, findet sie ihn tot in seinem Bett.....

Die Damen müssen feststellen, dass sie von der Außenwelt völlig abgeschnitten sind. So sind die sieben Frauen darauf angewiesen, selbst den Mörder zu finden. Zu allem Überfluss stößt auch noch Pierette, die ungeliebte Schwester des Getöteten, dazu. Natürlich haben alle acht Frauen ein Motiv und die Gelegenheit zur Tat. Und es haben natürlich alle acht Frauen ihre "Leichen im Keller".....

Die Rollen und ihre Darsteller:

Gaby

Ulrike Sprick-Zöhner

Susanne

Antje Hennings

Catherine

Daniela Böning

Mamy

Jutta Voigt

Augustine

Karin Heinevetter

Mme. Chanel

Petra Karol

Louise

Kathrin Rathmann

Pierette

Petra Hirsch

Souffleur

Stefan Niemann

Kostüm & Maske

"Die acht Frauen", Anja Niemann-Wölke, Martina Schulz-Dräger

hne & Requisite

Adolf Sinhuber, Frank Lohde, Dietrich Voigt, Stefan Niemann, Michael Winzek

Werbung, Layout & Organisation

Petra Hirsch, Kathrin Paßehl, Frank Hiestermann

Technik

Anja Niemann-Wölke, Frank Hiestermann

Regie

vhs theater heide



Über den Autor:robert-thomas
Robert Thomas wurde am 28.9.1927 in Gap in den französischen Hochalpen geboren.
Schon als Kind hatte er den Wunsch, Autor, Schauspieler oder Regisseur zu werden. Im Alter von 17 Jahren verließ er seine Eltern und ging nach Paris. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, nahm er eine kleine Stelle bei der Post an. Daneben arbeitete er als Filmstatist, bekam einige kleine Rollen und nutzte die verbleibende Zeit zum Schreiben. Es entstanden etliche Stücke, die nie aufgeführt wurden. Sein Kriminalstück DIE FALLE reichte er bei einem Pariser Theater ein, vergaß aber, seinen Namen darauf zu schreiben. Nur dadurch, dass er nachfragte, wie das Stück gefallen habe, erfuhr er, dass er sofort einen Aufführungsvertrag unterzeichnen könne. Das mit spannender Raffinesse aufgebaute Stück wurde in seinem Genre ein Welttheaterhit. Allein die Übersetzungsrechte brachten ihm so viel Geld ein, dass er finanziell unabhängig schreiben konnte. Der Erfolg blieb ihm bei seinen Werken auch weiterhin treu. Neben seiner Tätigkeit als Schriftsteller war Robert Thomas auch Direktor des “Theatre Eduard VII” in Paris, drehte für Darryl Zanuck (Fox-Film) als Filmregisseur die Filme “La Bonne Soupe” und “Patate” und war auch als Schauspieler überaus erfolgreich. Robert Thomas starb am 03. Januar 1989 in Paris

Aufführungstermine:
Fr, den 30. Januar 2009 um 20:00 Uhr (Premiere)
So, den 01. Februar 2009 um 15:00 Uhr
Mo, den 02 Februar 2009 um 20:00 Uhr
Mi, den 04. Februar 2009 um 20:00 Uhr
Fr, den 06. Februar 2009 um 20:00 Uhr
So, den 08. Februar 2009 um 15:00 Uhr
Alle Aufführungen finden im Stadttheater Heide, Rosenstrasse 15, statt.

Presseberichte:

Amüsanter Blick in Abgründe

VHS-Theatergruppe Heide bereitet sich auf die Premiere von “ Acht Frauen” vor

Von Werner Siems

Heide“ Frauen mangelt es nie an Gründen, einen Mann umzubringen. Das jedenfalls zeigt die aktuelle Inszenierung des VHS-Theaters Heide: “ Acht Frauen”, ein Stück des 1989 verstorbenen französischen Autors Robert Thomas. Es handelt sich um einen Krimi, der eigentlich eine Komödie ist; ein Stück für acht Frauen und eine” Leiche “ und die ist der einzige Mann im Spiel. Das Stück spielt in einer abgelegenen Villa in einer ländlichen Gegend Frankreichs. Weihnachten naht, die Welt ist friedvoll und ( noch) vollkommen in Ordnung. Susanne kommt zu Besuch und wird von ihrer Mutter, ihrer Schwester, ihren beiden Tanten, ihrer Grossmutter, der Köchin und dem Zimmermädchen mehr oder weniger freundlich begrüsst. Nur ihr Vater lässt sich nicht blicken. Er liegt in seinem Bett und schläft , sagt man jedenfalls. Doch dann wird er in seinem Bett “ gefunden” mit einem Messer im Rücken. Aber damit nicht genug: Die Damen müssen feststellen, dass sie eingeschneit und von der Aussenwelt abgeschnitten sind. Der Mörder muss noch im Hause sein , schlimmer, es muss eine von ihnen sein. Jetzt, wo der Hausherr tot ist, kommt alles auf den Tisch und zur Sprache. Auf charmante Weise tun sich Abgründe auf, in die der Zuschauer blickt , nicht zuletzt deshalb, weil man sich in den acht Protagonistinnen oder dem Hausherrn schnell wiedererkennt. Die Uraufführung von “ Acht Frauen” erfolgte im August 1961. Im Jahr 2002 eroberte die Filmversion , unter anderem mit Catherine Deneuve, Fanny Ardant, Isabelle Huppert und Emmanuelle Beart , die Herzen von mehr als 2,1 Millionen Kinobesuchern. Zahlreiche Filmpreise, darunter der Silberne Bär, rundeten den Erfolg ab. In der Kategorie “ Bester ausländischer Film” war “ Acht Frauen” für den Oscar 2003 nominiert. Die Premiere in Heide beginnt am Freitag, 30. Januar, um 20 Uhr im Stadttheater. Weitere Aufführungen (ebenfalls im Stadttheater): Sonntag, 1. Februar, 15 Uhr; Montag, 2. Februar, Mittwoch, 4. Februar, und Freitag, 6. Februar, jeweils 20 Uhr, sowie noch einmal um 15 Uhr am Sonntag, 8. Februar. Karten gibt es im Vorverkauf für sechs Euro in der Tourist-Info im Alten Pastorat, Markt 28, z 04 81/2 12 21 60.

Dithmarscher Landeszeitung vom 28.Januar 2009