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“Die Ente bleibt draußen...”
Szenische Lesung mit dem Besten aus Loriot’s dramatischem Werk

Sketche und Mitwirkende:

Sketche:
Die Festrede, Die Jodelschule, Die englische Inhaltsangabe, Der Lottogewinn, Herren im Bad, Skat, Kosakenzipfel, Aufbruch, Fernsehabend, Garderobe, Feierabend, Das Ei, Die weiße Maus, Wo laufen Sie denn?, Der sprechende Hund, Schlussworte.

Mitwirkende:

Auf der Bühne:
Ilka Berka, Daniela Böning, Karin Heinevetter, Frank Hiestermann, Petra Hirsch, Petra Karol, Frank Lohde,
Stefan Niemann, Anja Niemann-Wölke, Lilith Schön, Adolf Sinhuber, Jutta Voigt, Benjamin Zeiscke und
Andreas Zöhner.

PC und Beamer:
Ulrike Sprick-Zöhner, Kathrin Rathmann und Kaddi Paßehl

Licht und Ton:
Antje Hennings und Michael Winzek

Regie:
vhs theater heide
Vicco_von_buelow_loriot_08_2005
Über den Autor:
Loriot
(* 12. November 1923 in Brandenburg an der Havel, bürgerlich Bernhard Victor Christoph-Carl von Bülow, kurz Vicco von Bülow) etablierte sich seit den 1950er Jahren in Literatur, Fernsehen, Theater und Film als einer der vielseitigsten deutschen Humoristen. Loriot betätigte sich auch als Karikaturist, Regisseur, Schauspieler, Bühnen- und Kostümbildner und wurde 2003 von der Universität Wuppertal zum „Professor für Theaterkunst“ ernannt.

Der Künstlername Loriot ist die französische Bezeichnung des Pirols, des Wappentieres der Familie von Bülow. In der mecklenburgischen Heimat des Adelsgeschlechtes ist Vogel Bülow eine gängige Bezeichnung für den Pirol.

Aufführungstermine:
Am 22.02. und 23.02.08 um 20.00 Uhr, am 24.02.08 um 17.00 Uhr, am 27.02. und 29.02.08 um 20.00 Uhr
und am 02.03.08 um 17.00 Uhr im Stadttheater Heide.

Am 14.03.08, 20.00 Uhr in der Meldorfer “Ditmarsia”.


Presseberichte:

Lachen garantiert
VHS-Theater Heide feiert Jubiläum mit einem Loriot-Programm

Heide (wi) "Die Ente bleibt draußen!" Wer kennt nicht die kategorische Forderung von Herrn Müller-Lüdenscheid an seinen Badewannenpartner Dr. Klöbner? Das fast schon geflügelte Wort ist auch der Titel einer szenischen Lesung mit Sketchen von Loriot, die das VHS-Theater Heide zu ihrem 30-jährigen Bestehen auf die Bühne bringt.

In dem abendfüllenden Programm erhalten die Zuschauer die Gelegenheit, alle 20 Mitglieder der Theatertruppe im Einsatz zu erleben. Wer nicht für die Technik zuständig ist, steht als Akteur auf der Bühne. Der vergnügliche Abend bietet einen Querschnitt durch das Schaffen des großen Humoristen. Die Zuschauer werden über viel Bekanntes lachen können, es wird aber auch Überraschungen geben. Eines sei bereits jetzt verraten: Im Programm bleibt die Ente nicht draußen. Der bekannte Sketch "Herren im Bad" ist natürlich dabei.

Die Premiere findet am Freitag, 22. Februar, 20 Uhr im Saal 2 des Stadttheaters Heide statt. Weitere Aufführungstermine: Sonnabend, 23. Februar (20 Uhr), Sonntag, 24. Februar (17 Uhr), Mittwoch, 27. Februar (20 Uhr), Freitag, 29. Februar (20 Uhr) und Sonntag, 2. März (17 Uhr). Ein zusätzliches Gastspiel findet am Freitag, 14. März, 20 Uhr in der Ditmarsia Meldorf statt.

Im Vorverkauf sind Karten in der Tourist-Info im Alten Pastorat, Markt 28 in Heide, Tel. 04 81/2 12 21 60, zu erhalten.

Dithmarscher Landeszeitung vom 11. Februar 2008

Loriot hat nichts von seinem Charme verloren
VHS-Theater bietet gelungene Premiere mit doppelten Kosakenzipfeln
Von Stephan Worlitz


Heide – Was kann es gemütlicheres geben, als die Anspannung und den Stress der Woche mit einem fröhlichen Theaterbesuch ausklingen zu lassen? Vor allem, wenn die Heider VHS-Theatergruppe ins Stadttheater geladen hat und ihren 30. Geburtstag feiert.

Dazu hatten sich die eifrigen Schauspieler etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Eine szenische Lesung von Loriots Sketchen. Dabei schien es so, als ob Loriot einigen Gästen an diesem Premierenabend einen Streich gespielt hatte.

"Wir hatten Probleme unsere Reihe und unseren Sitzplatz zu finden", erzählte Horst Petersen aus Heide. Schließlich beginne die Nummerierung der Sitzreihen nicht mit eins, sondern mit zwei. "Das war fast so wie bei Loriot", sagte Petersen mit einem Lachen. Nachdem er und seine Freunde diese Hürde überwunden hatten, genossen sie die Aufführung. Und mit ihnen 175 weitere Gäste, die sich an diesen herrlich komisch pointierten spießbürgerlichen Alltagssituationen und Fettnäpfchen aus den Siebzigerjahren, in die Loriot seine Figuren immer wieder tappen lässt, erfreuten.

Loriots Sketche waren dem Publikum natürlich bekannt, und so lachten einige bereits leise, als sie das Bühnenbild und die Charaktere erkannt hatten. Die 14 Laiendarsteller meisterten ihre Rollen mit einer solchen Freude, Energie und Glaubwürdigkeit, dass sie sich hinter ihren Vorbildern, Viktor von Bülow und Evelyn Hamann, nicht zu verstecken brauchten. „Ich bin begeistert“, sagte Bianca Gerboth aus Flensburg. „Uns gefielen ‚Die englische Inhaltsangabe‘, ‚Die Jodelschule‘ und der ‚Kosakenzipfel‘ am besten“, zählten Ursula Hofmann aus Heide und Dagmar Bluhm aus Nordhastedt auf. Aber eigentlich seien alle Sketche großartig gewesen.

Wer diesen Loriot-Abend verpasst hat, der kann das Erlebnis im Stadttheater am 27. und 29. Februar (jeweils ab 20 Uhr) sowie am 2. März ab 17 Uhr nachholen. Die komödiantische Kost der VHS-Theaterleute wurde übrigens flankierend begleitet durch ein kulinarisches Dankeschön, das dem Publikum in der Pause geboten wurde: Es gab kostenlos „Kosakenzipfel“ aus Mandeln und Schokolade.


Dithmarscher Landeszeitung vom 25. Februar 2008