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Buddha spricht nur mit Männern von Horst Pillau
Zum Inhalt: Einmal die Welt mit den Augen des Partners sehen ! Das möchte auch Claudia, die Frau eines erfolgreichen Werbemanagers. Nach sechs Jahren tristen Ehefrauen-Daseins möchte sie in den Körper ihres Mannes schlüpfen, dessen aufregendes Leben führen, und sei es nur für ein paar Stunden. Da ihr Mann Ulrich ebenfalls die Ehekrise überwinden möchte, willigt er ein. Dank fernöstlicher Meditation und Konzentration (und dem Buddha, den sie von einer der zahlreichen Asien-Reisen mitgebracht haben) gelingt das Experiment. Etliche Irrungen und Wirrungen sind durch diesen geistigen Geschlechtertausch vorprogrammiert. Zum Beispiel sieht sich Claudia als Ulrich in dessen Büro den Annäherungsversuchen einer attraktiven Sekretärin ausgesetzt, während Ulrich mit dem Haushalt konfrontiert ist und sich von einem Französischschüler den Hof machen läßt.
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Die Rollen und ihre Darsteller:
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Claudia Burger
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Andrea Wojtkowiak
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Ulrich Burger, ihr Mann
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Stefan Niemann
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Uschi Roth, seine Sekretärin
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Karin Heinevetter-Winzek
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Herbert Hanselmann, Ulrich’s Chef
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Adolf Sinhuber
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Lilly Stallbaumer, Claudia’s Mutter
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Petra Karol
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Bettina Stallbaumer, Claudia’s Schwester
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Antje Hennings
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Bernd Ehms, Claudia’s Mitschüler
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Martin Kraus
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Buddha
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Dietrich Voigt
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Souffleuse
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Daniela Böning
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Kostüm & Maske
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Jutta Voigt, Anja Niemann-Wölke, Geelke Meier
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Bühne & Requisite
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Jutta Voigt, Antje Hennings, Frank Hiestermann, Martin Kraus
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Werbung, Layout & Organisation
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Jutta Voigt, Karin Heinevetter-Winzek, Kathrin Paßehl, Andrea Wojtkowiak, Stefan Niemann
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Technik
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Petra Hirsch, Frank Hiestermann
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Regie
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vhs theater heide
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Über den Autor

Horst Pillau wurde 1932 in Wien geboren, ist aber seit dem zweiten Lebensjahr Berliner. Seit dem siebzehnten Lebensjahr ist er freier Schriftsteller. Zu seinen bekanntesten Bühnenstücken zählt u. a. das 1959 zusammen mit Curth Flatow verfasste ”Das Fenster zum Flur” , das in rund 350 Inszenierungen zu sehen war und mit Inge Meysel und Rudolf Platte verfilmt wurde. Anschließend machte sich Pillau mit der Berliner Kaiser-Trilogie, bestehend aus “ Der Kaiser vom Alexanderplatz “, “ Der Kaiser von Neukölln “, und “ Der Kaiser vom Potsdamer Platz “ einen Namen.
Neben seinen zahlreichen Arbeiten für das Theater waren auch Pillaus Fernsehspiele und -serien erfolgreich, darunter “ Spätsommer ” mit Martin Held, “ Kudammgeschichten ” , “ Geisterbehörde ” mit Erik Ode, “ Ein Mann macht klar Schiff “ mit H.J. Kulenkampff, “ Die Wilsheimer “ mit Hansjörg Felmy, Gila von Weitershausen und Iris Berben, “ Wanderungen durch die Mark Brandenburg “ nach Fontane sowie “ Es muss nicht immer Kaviar sein “ nach Johannes Mario Simmel und viele andere.
Aufführungstermine: Fr, den 05. November 2010 um 20:00 Uhr (Premiere) So, den 07. November 2010 um 15:00 Uhr Mo, den 08. November 2010 um 20:00 Uhr Mi, den 10. November 2010 um 20:00 Uhr Fr, den 12. November 2010 um 20:00 Uhr So, den 14. November 2010 um 15:00 Uhr im Stadttheater Heide sowie am Fr, den 19. November 2010 um 20:00 Uhr in der Ditmarsia in Meldorf.
Presseberichte:
Chaos und Verwicklungen
VHS-Theater präsentiert “Buddha spricht nur mit Männern”
Von Werner Siems
Wer hat es sich nicht schon gewünscht, einmal in die Haut eines anderen zu schlüpfen und die Welt mit dessen Augen zu sehen? Jedenfalls gehören Claudia und Ulrich dazu, die Protagonisten in Horst Pillau’s Lustspiel “ Buddha spricht nur mit Männern”. Die Komödie hatte in einer Inszenierung des VHS-Theaters Heide im gut besuchten Stadttheater Premiere. Da der Körpertausch mit Hilfe fernöstlicher Meditation gelingt, sind Verwicklungen und Chaos programmiert. Die Verhaltensweisen im fremden Körper sind recht ungewohnt und lösen Befremden aus: Claudia wirft in der Rolle ihres Mannes dem Chef unangenehme Wahrheiten an den Kopf, und Ulrich kommt den Avancen eines Hausfreundes auf die Spur. Doch nach der Rückverwandlung kommen beide zu der Erkenntnis: “ Männer und Frauen sind auch nur Menschen .”
Die Zuschauer erlebten einen vergnüglichen und unterhaltsamen Theaterabend. Das Publikum war vollauf begeistert. So sparten die Zuschauer nicht mit Applaus und die Darsteller ernteten viel Lob. “ Diesmal waren wirklich alle super gut” bilanzierte ein Besucher. In den Hauptrollen zu sehen waren Stefan Niemann und Andrea Wojtkowiak, die in diesem Stück erstmals auf der Bühne stand. In weiteren Rollen: Karin Heinevetter-Winzek, Petra Karol, Antje Hennings, Adolf Sinhuber, Martin Kraus (ebenfalls erstmals auf der Bühne) und Dietrich Voigt als Buddha. Die Wahl des Stückes stieß bei den Theaterbesuchern auf Zustimmung: “ Gerade das Richtige für diese trübe Jahreszeit ”
Gleichwohl kam nach dem Schlussapplaus Traurigkeit auf. Die Mitglieder des VHS-Theaters gedachten ihres verstorbenen Theaterfreundes Andreas Zöhner. 25 Jahre war er für Organisation und Technik zuständig und war auf der Bühne in unvergesslichen Rollen zu sehen.
Weitere Aufführungen: Heute, Mittwoch und Freitag (jeweils ab 20 Uhr) sowie Sonntag, 14. November ab 15 Uhr im Stadttheater Heide. Am Freitag, 19. November wird ab 20 Uhr ein Gastspiel in der Meldorfer Ditmarsia gegeben.
Dithmarscher Landeszeitung vom 08. November 2010
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