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Das Fenster zum Flur "Das Fenster zum Flur" ist für die Portiersfrau Anni Wiesner - die Hauptfigur des Stückes - das Fenster zur Welt, durch dieses Fenster ist sie mit den Nachbarn, mit der Strasse, den Menschen verbunden, durch dieses Fenster holt sie sich aber auch die grosse Welt in ihre Wohnung. Anni Wiesner ist eine sehr agile Frau um die Fünfzig, deren einziger Wunsch es ist, dass ihre Kinder später einmal nicht wie der Vater die Strassenbahn fahren oder wie sie selbst den Treppenflur wischen müssen.
Wenn Sie mehr über Curth Flatow erfahren möchten, klicken Sie bitte hier Wenn Sie mehr über Horst Pillau erfahren möchten, klicken Sie bitte hier Presseberichte: Mit viel Liebe zum Detail Das VHS-Theater feiert Premiere des Schauspiels “Das Fenster zum Flur” Von Werner Siems Drei Stunden, die wie im Flug vergingen: Im kleinen Saal des Stadttheaters feierte das VHS-Theater Heide die gelungene Premiere des Schauspiels “ Das Fenster zum Flur “ von Curth Flatow und Horst Pillau, das 1960 mit Inge Meysel und Rudolf Platte in den Hauptrollen uraufgeführt wurde. Auf der zum Zuschauerraum hin vergrößerten Bühne wurde mit viel Liebe zum Detail eine Wohnküche im Stil der Nachkriegsjahre aufgebaut. Dieser Raum ist das Reich von Anni Wiesner, einer resoluten Frau um die Fünfzig, die bestimmt, was für ihre Kinder “ das Beste “ ist. Zielbewusst plant sie, dass ihre beiden Töchter und ihr Sohn es einmal besser haben sollen-und nicht wie der Vater Straßenbahn fahren oder wie sie selbst den Treppenflur wischen müssen. Als die Realität dann nicht ihren Vorstellungen entspricht, bricht für Anni eine Welt zusammen. Anni Wiesner ist eine Rolle, die Petra Hirsch auf den Leib geschrieben ist.Gekonnt spielt sie die Vielschichtigkeit dieses dominanten Charakters heraus. Überzeugend auch die anderen Darsteller: Frank Hiestermann als Klempner, Frank Lohde als Freund einer Tochter, Dietrich Voigt als Postbote, Martin Kraus als Sohn. Viel Lob gab es auch für Geelke Meier und Linnea Wacker, die in den Rollen der beiden Töchter zum ersten Mal auf der Bühne standen. Nicht gerade einfach gestaltete sich der Part der achtjährigen Enkelin, der von Daniela Böning aber mit Bravour gemeistert wurde. Und wie so oft im Theater kommt es während der Proben zu Umbesetzungen. Manche müssen sogar reichlich spät vorgenommen werden, wie die Rolle von Annis Ehemann Karl, die Stefan Niemann erst zweieinhalb Wochen vor der Premiere übernommen hat. Doch davon war nichts zu merken: Er spielte, als sei er von Anfang an dabei gewesen. Dithmarscher Landeszeitung vom 31. Oktober 2011
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